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Diabetes beim Hund
Diabetes beim Hund PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Daniela Pankratz   
Mittwoch, 27. August 2014 08:56

Kein Hundehalter ist Spezialist auf allen Gebieten der Hundehaltung.

Hundeseite.info hat aber den Anspruch stets umfassend und fundiert zu informieren.

Aus diesem Grunde stellt hundeseite.info ausgewählte, fachlich fundierte Artikel von Fremdautoren ein, die diese freundlicherweise zur Verfügung stellen.

 

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Text von Europa Apotheek Venlo B.V. deren Kontaktdaten im Anschluss des Textes angegeben sind.

 

 

Diabetes beim Hund: Ernährung und Medikation


Unsere vierbeinigen Lieblinge erkranken viel häufiger an Diabetes als allgemein angenommen. Wenn die Diagnose steht, ist eine Insulin Therapie unumgänglich.

 

Mögliche Ursachen

Sobald das Hormon Insulin nicht mehr in ausreichender Menge von der Bauchspeicheldrüse des Hundes produziert wird, liegt Diabetes mellitus Typ 1 vor. Insulin ist ein wichtiges Hormon, das den Blutzuckerspiegel regelt und die Glukose in die Zellen transportiert. Ohne dieses Hormon verbleibt die Glukose im Blut. Die Folge: Der Blutzuckerspiegel steigt. Mögliche Auslöser dieser Krankheit können Übergewicht des Hundes, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Hormonstörungen sowie erbliche Vorbelastung sein.

Diabetes mellitus Typ 2 kommt bei Hunden weitaus seltener vor. In diesem Fall wird Insulin zwar weiterhin produziert, die Zellen sind aber gegen das Hormon resistent. Die Ursachen für das Auftreten dieser Diabetesform sind unbekannt.

 

Symptome

Die große Menge Glukose im Blut sorgt für eine vermehrte Urinproduktion, weil der Zucker das Wasser aus dem Körper zieht, ähnlich wie ein Schwamm Wasser in sich aufsaugt. Um den Wasserverlust auszugleichen, beginnt der an Diabetes erkrankte Hund auffällig viel zu trinken. Der Insulinmangel ruft immer die gleichen Symptomen hervor: Die erkrankten Hunde verlieren Gewicht, sie fressen viel, trinken viel und scheiden viel Urin aus.

 

Die Tierarzt Diagnose

Dank der typischen Symptomatik ist die Diagnose meist unkompliziert. Sie wird nach einem Urintest sowie nach der Blutzuckerspiegeluntersuchung bestätigt. Der Tierarzt wird sehr wahrscheinlich weitere Tests empfehlen. Häufig leiden die Hunde zusätzlich an Harnwegsinfektionen oder an Entzündungen der Bauchspeicheldrüse.

 

Medikation und Therapie

Bei Hunden ist Diabetes extrem selten reversibel (rückläufig). Eine Insulin Therapie ist stets notwendig. Leider kann diese immer nur mittels Spritze erfolgen, da bei Hunden mit Diabetes Medikamente in Tablettenform keine Wirkung zeigen. Die meisten Hunde, die eine Insulin Behandlung benötigen, führen ein normales Leben. Meistens brauchen die Tiere zwei Mal täglich eine Insulingabe, wobei die richtige Dosis für jedes Tier individuell mittels Kontrolluntersuchungen bestimmt werden muss. Am Anfang der Behandlung ist die Insulinspritze für Hund und Besitzer meist unangenehm. Mit der Zeit aber wird es immer mehr zur Routine und der Hund wird irgendwann den kleinen Piks akzeptieren.

 

Was ist bei der Ernährung zu beachten?

Insulin wirkt am besten, wenn der Hund ein normales Gewicht hat. Tierärzte empfehlen, an Diabetes erkrankte Hunde zwei Mal täglich zu füttern. Wenn der Hund feste Zeiten hat, in denen er frisst, sollte man ihn erst in Ruhe auffressen lassen und ihm danach die Insulinspritze geben. Insulin ermöglicht es den Zellen, Zucker aufzunehmen; daher ist es sinnvoll, wenn der Blutzuckerspiegel vorher ansteigt. Bei einem Hund, der nicht fressen will, kann eine Insulinspritze einen gefährlich niedrigen Blutzuckerspiegel bewirken.

Es gibt verschiedene Futtermittel, die speziell für diabetische Hunde entwickelt wurden. Eine Beratung beim Tierarzt kann die Wahl des geeigneten Futters erleichtern.

Man sollte jedoch auch bei kleinen Leckereien für den Hund vorsichtig sein, diese sollten keinen zusätzlichen Zucker erhalten. Auch hier berät Sie gern der Tierarzt bzw. Sie nehmen das vom Tierarzt empfohlene Futter als Belohnung für zwischendurch.

 

Komplikationen

Bei einer frühen Diagnose können, auch bei einer Insulin-Therapie, einige Komplikationen auftreten. Hier können, um den Hund nicht allzusehr mit Medikamenten zu strapazieren, einige homöopathische Mittel helfen. Es gibt nicht allzuviele, die bei Diabetes zum Einsatz kommen, jedoch sollte man diese ausprobieren. Diese können Begleiterscheinungen des Diabetes mildern und helfen den Blutzuckerspiegel etwas zu kontrollieren:

  •  Syzygium jambolanum D2

  •  Acidum phosphoricum D4

  •  Datisca D3

Diese Mittel können sowohl beim Tierarzt als auch bei (Versand)-Apotheken, wie zum Beispiel der Europa Apotheek, bezogen werden. Da diese Mittel organotrop sind, sollten die Potenzen eher im unteren Bereich liegen. Dem Hund sollte das jeweilige Mittel dreimal täglich verabreicht werden und bei guter Gesundheitslage vielleicht auch einmal ausgesetzt oder reduziert werden.


Es kann jedoch auch zu stärkeren Komplikationen kommen. Beinahe alle Hunde mit Diabetes erblinden innerhalb eines Jahres nach der Diagnose. Durch die Trübung der Augenlinse (grauer Star, Katarakt) kann kein Licht ins Auge eindringen. In ihrer gewohnten Umgebung finden sich blinde Hunde, auch mit hilfe Ihres Geruchssinnes, ganz gut zurecht.

Schwerste Komplikationen treten auf, wenn die Krankheit längere Zeit unerkannt bleibt oder sich der Hund nicht gut auf das Insulinpräparat einstellt. Eine vollständige Stoffwechsel Entgleisung kann die Folge sein. Der Hund wirkt teilnahmslos und verweigert das Futter. In diesem Fall ist eine intensive stationäre Behandlung notwendig.



https://www.europa-apotheek.com/
Europa Apotheek Venlo B.V.
Dirk Hartogweg 14
NL-5928 LV Venlo

Dt.-Postanschrift:
Europa Apotheek Venlo B.V.
41259 Mönchengladbach

Verantwortlicher Apotheker:
Theresa Holler-Kliegl

Service-Tel.: 0800 - 300 33 45
(kostenlos aus dem deutschen Fest-und Mobilnetz)
Mo. bis Sa. 8.00 bis 20.00 Uhr

Aktualisiert ( Mittwoch, 27. August 2014 09:21 )
 

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