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Schlechtes Gewissen
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Geschrieben von: Andreas Noll   
Freitag, 07. März 2008 07:00

Haben Hunde ein schlechtes Gewissen?

Viele Hundehalter würden jeden Eid darauf schwören.

schlechtes Gewissen

© Jose Manuel Gelpi Diaz - Fotolia.com

Was sonst soll es sein, wenn der Hund uns schuldbewusst ansieht wenn eine Pfütze im Hausflur ist, wenn er uns beschwichtigt wenn wir morgens Hundehaare auf dem verbotenen Sofa entdecken? Wie so oft liegt auch hier ein Missverständnis vor, wir interpretieren menschliches Verhalten in den Hund hinein.

Rein biologisch ist er dem bisherigen Wissensstand entsprechend nicht in der Lage die Folgen lange vergangener Taten mit aktuellen Geschehnissen zu verknüpfen.

Was aber sonst bringt Hunde zu diesem, oberflächlich betrachtet recht eindeutig anderen Verhalten uns gegenüber, wenn sie etwas ausgefressen haben?

Die Antwort ist im Grunde ganz einfach und jedem bekannt.

Dass sie keine Anwendung findet zeigt uns nur, wie schwer es für uns ist uns in den Hund hinein zu versetzen. Wie viel schwerer muss es dann für den Hund sein, sich in uns zu versetzen?

Hunde sind Meister im Lesen der Körpersprache und Hunde sind Meister im Assoziationslernen.

Die Pfütze auf dem Boden stört den Hund nicht. Warum auch? Als er sie machte, sorgte sie für Erleichterung und hatte keinerlei schlechte Nebenwirkung. Was den Hund zu seinem - von uns als schlechtes Gewissen fehlinterpretierten – Beschwichtigungsgesten veranlasst, ist die Erfahrung, dass dieses gleichzeitige Vorhandensein dieser Pfütze und Herrchens Ankunft Ärger bedeutet.

Selbst wenn wir uns zusammenreißen und bemühen uns unseren Ärger nicht anmerken zu lassen, wird ein sensibler Hund unsere Stimmungsschwankung, ja sogar schon unsere angespannte Stimmung beim Aufsperren der Türe, bemerken.

Die Reaktion fällt umso deutlicher aus, wenn wir einmal nach menschlicher Art den Hund sogar nach unserer Ankunft für sein Verhalten bestraften.

Der Hund addiert nur 1 + 1 und kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass Herrchen bei seiner Ankunft und gleichzeitiger Anwesenheit einer Pfütze beschwichtigt werden muss, um Ärger zu verhinder. Das Produzieren der Pfütze selbst kann er damit nicht verknüpfen. Wer hier bestraft verspielt nur das Vertrauen seines Hundes.

 

Text: Andreas Noll / Lengerich

Aktualisiert ( Donnerstag, 27. August 2009 08:14 )
 

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